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Prima Leben Und Stereo 2009

August 3rd, 2009 · Keine Kommentare

plus_01Trotz Festivalgrößen wie „Wacken“ oder dem „Nature One“ entschlossen wir uns am ersten Sommerferienwochenende das kleine und beschauliche „Prima-Leben-und-Stereo“ (P.L.U.S.) Festival zu besuchen. Ausgerüstet mit Zelt, Campingkocher und Grill machten wir uns, abseits der Ferien-Wir-Fahrn-Nach-Rimini-Blechkolonnen, auf den Weg nach Freising. Genauer gesagt nach Vötting. Dort angekommen errichteten wir zuerst einmal unsere „Homebase“, schmissen den Grill an, lauschten den ersten Klängen der fernen Bühne (hinter’m Maisfeld) und warteten auf unsere Verstärkung(en). Nachdem dann unsere, bereits vom Passauer Pfingst-Open-Air bekannte „Rass-El-Bande“ eingetroffen war (beste Grüße nochmals), machten wir uns auf den Weg um das Festivalgelände zu inspizieren.

Die Homepage des P.L.U.S.-Festivals versprach dabei nicht zu viel: Eine kleine, wunderschöne Bühne, in Mitten von Bäumen direkt am Vöttinger Weiher. Vor der Bühne sitzen Leute auf Decken und genießen die Musik. Ein Stück Weg zu Rechten liegt der kleine See, in dem man herrlich baden kann und in dem die Veranstalter ein DJ-Pult errichtet haben. Dort geht es immer bis spät in die Nacht weiter für all jene, die nicht genug bekommen – und die auch gerne mal im Wasser tanzen. Zu einer weiteren Besonderheit des Festivals zählt mit Sicherheit auch das eigene Bier, gebraut in der ältesten Brauerei der Welt (es schmeckt auch richtig gut!). Natürlich lassen wir uns die Headliner „Stereo Total“ und „Bonaparte“ am ersten Abend nicht entgehen. Zweitere verbreiten mit ihrer bizarren Bühneshow und ihrer Elektro-Pop-Punk-Mischung ausgelassene Feierlaune unter den circa 2.000 Festivalbesuchern.

Am 2. Tag, leicht verkatert und bewaffnet mit einem Mikrofon, erkunden wir den Zeltplatz und die übrigen P.L.U.S.-Festivalgänger. An dieser Stelle nochmals vielen Dank an alle, die sich uns und unserem Mikrofon gestellt haben – und die uns während unserer schweisstreibenden Aufgabe immer wieder mit Getränken versorgt haben! Neben Schminken für einen guten Zweck, trafen wir dort auf “Mister Waging”, und ein echtes Urgestein des P.L.U.S.: Ein Teammitglied, das bereits beim allerersten P.L.U.S.-Festival vor 16 Jahren hinter der Theke stand und sich nun auf dem Zeltplatz nach dem Befinden der Gäste erkundigte. Uns gewährte er einen sehr interessanten Einblick hinter die Kulissen des gemütlichen Festivals.

Alle, die jetzt hoffen sich selbst im Podcast zu hören müssen sich leider noch etwas bis zur vierzehnten Sendung am 6. September (Gillamoos-Sonntag) gedulden. Aber dann…

Wie der Großteil der anderen Gäste erfrischten wir uns nach der Zeltplatzrunde in den kühlen „Fluten“ des Vöttinger Weihers. Schwimmen im kühlen See, dazu gechillte Klängen vom DJ-Steg… Einfach ein wunderbares Erlebnis! Der See ist übrigens – nur so am Rande erwähnt – trotz des enormen Besucheransturms nicht umgekippt!

Gemütlich ging’s in den zweiten Abend. Stress ist beim P.L.U.S. ein Fremdwort. Junge und etwas ältere Leute sitzen gemeinsam auf ihren Decken und genießen die abendlichen Sonnenstrahlen; dazu ausgezeichnete musikalische Kost: “UHOH”, “Manuel Normal” und “Mediengruppe Telekommander”. Tanzende und feiernde Menschen – was gibt’s schöneres?

Wir können das P.L.U.S. wirklich jedem ans Herz legen, der auf gute Musik, freundliche Leute, ein angenehmes Klima und Badeseen steht. Das Festival bietet für ziemlich wenig Geld, eine super Atmosphäre, wunderbar ausgesuchte Musik und ein sehr motiviertes Team. Zu sagen ist noch, dass die Kartensituation etwas konfus war:  Als wir ankamen sagte man uns, das Festival sei bereits ausverkauft. Als dann unsere Kollegen kamen, warteten sie zwei Stunden und bekamen schlussendlich doch noch Tickets. Nun, das hat uns aber eher weniger interessiert und soll den Eindruck an dieser Stelle auch nicht trüben. Wir bedanken uns nochmals herzlichst bei den Organisatoren für ein wunderbares Wochenende und ich freue mich schon auf nächstes Jahr – wenn wir, hoffentlich, wieder dabei sein dürfen wenns ums „Prima-Leben-Und-Stereo“ geht.

Bis dann, M.

Tags: Berichte · Festivals

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